Geschichte

Einen „schwarzen“ Freitag erlebte eine aus Geußnitz kommende Zugmaschine. Sie verliert auf der Talfahrt des Wendischen Berges infolge des schlüpfrigen Pflasters die Haftung und gerät dabei auf das Gleis der Zeitzer Drahtseil Eisenbahn. Schließlich stürzt der Traktor dort um, wobei der soeben talwärts fahrende Plattform- Wagen der Drahtseilbahn aus den Gleisen springt. Der Unfall ging dabei zum Glück ohne Personenschäden ab.

Eduard Tretrop, Baumeister der Thüringischen Eisenbahngesellschaft und als solcher am Knotenpunkt Zeitz maßgeblich sowie verantwortlich am Bau der Strecken nach Gera (1859), Altenburg (1872) und Leipzig (1873) beteiligt, schließt einen Vertrag mit der Stadt Zeitz zum Bau einer Drahtseil- Eisenbahn.

1870 gab der Domänenfiskus auf der Talseite von Zeitz kein weiteres Land mehr ab. Somit entstand der jüngere Teil Zeitz´, die „Oberstadt“.

Zu einem besonders tragischen, tödlichen Unfall kam es am Samstag, dem 30. 06.1945.